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Spielend programmieren - Traumberufe am Computer

Das programmieren wir spielend

Game-Designer / Spiele-Designer

Das klingt nach einem Traumberuf: Spiele entwickeln und zocken. Doch bis so ein Spiel perfekt auf Facebook, dem iPhone oder einer Konsole läuft, muss ein Game- Designer ganz schön viel Arbeit reinstecken. Man kann den Alltag eines Game-Designers mit dem eines Film-Regisseurs vergleichen. Der Game-Designer entwickelt und entwirft die Figuren und überlegt sich, in welcher Umgebung gespielt werden soll. Wer Spiele nicht mag, kann auch Lernsoftware und Förderprogramme für Kinder entwerfen. Doch egal was entworfen werden soll: Wichtig sind sehr gute Englisch Kenntnisse.

Wer kann’s werden:
Oder besser gefragt: Wer kann’s nicht? Wer schon beim Gedanken an Computerarbeit und virtuelle Welten das Grauen bekommt, ist als Game-Designer sicherlich nicht gut aufgehoben. Ob Mittlere Reife oder Abitur, am wichtigsten ist, dass man sich mit dem Thema wirklich identifizieren kann. Game-Designer ist sowohl ein zweijähriger Ausbildungsberuf, den man an Berufsfachschulen und privaten Akademien lernen kann, als auch ein Studienfach. Die Ausbildung dauert zwischen zwei und drei Jahren, das Studium mit Bachelor-Abschluss drei Jahre. Gerade in diesem Beruf gilt aber: Fortbildung ist ultrawichtig und hört nie auf, oder wer hätte vor fünf Jahren von iPhone Apps gesprochen.

Game-Designer? Das verdien‘ ich mir:
Während der Ausbildung an einer der Schulen verdient man erstmal gar nichts, genauso beim Studium, das an privaten Hochschulen mit 500 bis 900 Euro pro Monat recht teuer ist. Alternativen sind ein Informatik- oder Computervisualistik Studium oder eine Ausbildung zum Netzwerk Administrator (meistens Teilzeit in einem Unternehmen) und Zusatzkurse zum Game-Designer. Das Einstiegsgehalt liegt je nach Unternehmen bei mindestens 1.500 Euro.

Multimedia-Programmierer

Multimedia-Programmierer sind die absoluten Experten in höheren Programmiersprachen wie C++, Java und Scriptsprachen wie Perl, PHP, ASP. Meistens arbeiten mehrere Multimedia-Programmierer an einem Produkt, daher muss man auf jeden Fall teamfähig sein – und wie auch beim Game-Designer ausgezeichnet Englisch können. Erfahrungsgemäß sind die Arbeitszeiten kurz vor Abgabe eines Projektes recht lang. Rückenschmerzen und übermüdete Augen gehören laut Insidern zum Tagesgeschäft. Genauso wie das triumphierende Gefühl, wenn das Programm nachher läuft und der Film den gewünschten 3D-Effekt hat oder eine virtuelle Welt in einem Spiel täuschend echt wirkt.

Wer kann’s werden:
Abiturienten und absolute Cracks. Einerseits kann man Medieninformatik, Multimedia-Anwendungen und Computervisualistik studieren, andererseits kann man an die gleichen Institute gehen, wie ein Game-Designer.

Multimedia-Programmierer? Das verdienen wir uns:
Das Studium kostet in Bayern Studiengebühren, danach gibt es aber sehr lukrative Jobs in der Automobil-, Medien- und Medizinindustrie.

Assistent - Screen Design / Gestaltungstechnischer Assistent

Wer gerne künstlerisch tätig sein will und gut mit dem Computer umgehen kann, ist als Assistent/in Screen Design bestimmt gut aufgehoben. Man arbeitet im Team und entwickelt das Design von Produkten oder Dienstleistungen im Bereich Mode oder Screen Design mit. Viele Gestaltungstechnische Assistent/innen arbeiten in Verlagen, Werbeagenturen, Softwarefirmen oder Druckereien.

Wer kann’s werden:
Man braucht einen Mittleren Schulabschluss und häufig eine Mappe mit kreativen, künstlerischen Arbeiten. Die Ausbildung dauert zwei Jahre, ist in der Regel kostenfrei und findet an Berufsschulen statt. Innerhalb der Berufsschulen gibt es unterschiedliche Schwerpunkte, zum Beispiel Grafik, Mode und Design oder Screen Design.

Das verdienen wir uns:
Während der Ausbildung verdient man soweit erstmal nichts, dafür kostet der Besuch der Berufsschule aber immerhin auch nichts. Eine alternative schulische Ausbildung ist Assistent/in für Produktdesign. Nach der Ausbildung liegt das Einstiegsgehalt bei 1.300 Euro.

Online-Redakteur

Online Journalismus ist aktueller, als es eine Zeitung je sein kann. Daher müssen Online-Redakteure wie auch Zeitungsredakteure bereit sein, am Wochenende und abends zu arbeiten. Ein Online-Redakteur muss nicht nur schreiben, recherchieren und unter Zeitdruck arbeiten können, er muss auch wissen, wie man einen Link setzt, wie man ein Content Management System (Redaktions-
system) bedient und wie man Fotos hochlädt.

Wer kann’s werden:
Online Redakteure durchlaufen entweder die klassische Laufbahn vom zweijährigen Redaktionsvolontariat, einer Journalistenschule (zwei bis drei Jahre) oder studieren. Gerade in den Medien ist die Zahl der quereinsteigenden Fachleute sehr hoch.

Online-Redakteur? Das verdienen wir uns:
Während eines Redaktionsvolontariats verdient man im ersten Jahr im Schnitt circa 1.300 Euro, im zweiten Jahr bis zu 1.900 Euro. Die Höhe des Verdienstes hängt vom Verlag, der Redaktion und davon ab, ob der Arbeitgeber dem Tarifvertrag beigetreten ist oder nicht.
jb

Infos
Akademien für Game Designer samt Preise:
www.emagister.de/studiengaenge/
studiengaenge_gamedesign-ek1000001202.htm
Games Academy:
www.games-academy.de
Artikel über die Games Academy
www.tagesspiegel.de/magazin/karriere/art292,2594300
Hochschule für Mediadesign:
www.mediadesign.de
Design Portal www.design-literatur.de
Bundesverband der Entwickler von Computerspielen
www.game-bundesverband.de
Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. www.bvdw.org
Ausbildungsorte zur Assistent/in Screen Design
www.kursnet.arbeitsagentur.de

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