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Artikelarchiv von Berufswahl – Mein Weg in die Zukunft“

2007
  • ERFOLGREICH GEBOREN

    Wir sind alle erfolgreich geboren, aber leider entwickelt sich unser Leben oft etwas anders. Das ist schade, denn wir begehen zwei selbstverschuldete Fehler, die wir bereits bei unserer Studien- oder Berufswahl leicht vermeiden könnten.

    Eine Gallup-Untersuchung mit 1,7 Millionen Arbeitnehmern aus 63 Ländern kam zu dem Ergebnis, dass nur 20% ihren Fähigkeiten entsprechend tätig sind. Das ist natürlich

    Was passt zu mir?

    Kann ich mich selbst realistisch einschätzen?
    Kenne ich meine Fähigkeiten?
    Und sind sie der Schlüssel zum Job, der mir vorschwebt?
    Weiß ich überhaupt schon, wohin ich will und
    wie meine Tage künftig aussehen sollen?
    Wie finde ich das, was zu mir passt?

    Vom Traum zum Job zum Traumjob

    Der Traumjob. Gibt’s den? Birgt nicht jedes Berufsbild Tücken und Zwänge?

    Traumberuf Modedesign - Interview mit der Modedesignerin Julia Mehnert

    Trends aufspüren, neue Materialien und Schnitte
    finden, Stoffe und Muster sichten. Das ist für viele kreative Menschen ein absoluter Traumberuf. Es gibt auch viele Möglichkeiten, die einem die Ausbildung im Anschluss bietet. Ein eigenes Atelier, als Kostümkundiger zu Theater und Fernsehen, in den Bekleidungs-Einzelhandel oder zu Modeverlagen und -zeitschriften. Die Modedesignerin Julia Mehnert, 35, entwarf jetzt ihre erste Kollektion Lilienfein, nachdem sie zuvor schon für Escada, Rena Lange und Bogner gearbeitet hat.

    Seit wann wusstest Du, dass Mode dein Traumberuf sein würde?

    Traumberuf Schauspieler - Interview mit der Schauspielerin Tina Bordihn

    Die Schauspielerin Tina Bordihn, 34, wusste schon als Kind vor dem Fernseher: „Da möchte ich später rein“. Drin ist sie schon lange. Ohne Schauspielschule, dafür mit Workshops und Privatunterricht. 1997 verkörperte sie ein Jahr die Zicke Sonja Wiebe bei „GZSZ“, es folgten weitere Serien-Erfolge wie „Girl friends„ oder „Post Mortem“. Seit 2006 spielt sie die Hauptrolle Sonja Schwanthaler in der ZDF-Serie „Forsthaus Falkenau“. Ihr erster großer Kinofilm „Comedian Harmonists“ katapultierte Bordihn an die Seite von Ben Becker.

    Und hinterm Horizont geht’s weiter: Im Ausland lernen

    Azubis brauchen mehr Auslandserfahrung, so heißt es aus den Reihen des Industrie- und Handelskammertages. Denn während derzeit schon 13 Prozent der Hochschulabsolventen das Ausland in ihrem Studium mit berücksichtigen, verbringt nur jeder 100. Aus zubildende einen Teil seiner Lehrzeit in einem anderen Land. Doch wie kommt man als Azubi in die Ferne? Man sollte natürlich schon in der Schule in Fremdsprachen fit gewesen sein. Und man braucht das Einverständnis und die Hilfe seines Ausbilders.

    Wandel im Handel

    Der deutsche Einzelhandel hat etwa 2,7 Millionen Beschäftigte. Und immer noch werden Kaufleute gesucht. Nach einer Analyse der Stellenangebote der Bundesagentur für Arbeit gab es im Dezember 2006 etwa 18.000 freie Stellen im Einzelhandel. Um Kaufmann oder Kauffrau im Einzelhandel zu werden, lernt man drei Jahre lang abwechselnd in Betrieb und Berufsschule, wie man Kunden informiert und berät, was Personal- und Rechnungswesen bedeutet, wie das Warensortiment präsentiert werden sollte und was man mit dem richtigen Marketing alles erreichen kann.

    Wie wird man Tontechniker?

    Die Berufsbezeichnung „Tontechniker“ ist in Deutschland kein geschützter Begriff und jeder der mit Ton – ausgenommen Töpferwaren – arbeitet, kann sich so nennen. Toningenieur oder Tonmeister ist hingegen ein graduierter Hochschulabschluss. Berufswahl 2008 sprach mit Toningenieur Florian Blume.

    Wie bist Du zu deinem Beruf gekommen?

    Ich selbst habe auf der SAE Frankfurt Toningenieur gelernt. Danach habe ich bei der Fernsehproduktionsfirma TC02 unter Bertelsmann und bei VCC in FFM gearbeitet bis ich mich schließlich selbstständig gemacht habe.

    Zukunftsgebräu

    Seit 2005 gibt es eine neue Ausbildungsordnung für Brauer und Mälzer. Das liegt an der technologischen Weiterentwicklung des Berufsbildes und an den gestiegenen Ansprüchen in punkto Qualitätssicherung und Kommunikation. Der Brauer lernt in der dreijährigen Ausbildung automatisierte Produktions- und Abfüllanlagen unter hygienischen, wirtschaftlichen und umweltschonenden Aspekten zu bedienen und zu warten. Er weiß, wie er Rohmittel zu prüfen und zu lagern hat, wie man schrotet, den Gärprozess steuert oder chemisch-technische Analysen und sensorische Prüfungen in der Mälzerei durchführt.

    Das duale Studium: Praktiker im Hörsaal

    Studieren? Gerne! Aber mit einem Unternehmen im Rücken. Da weiß man nach dem Diplom, wohin, kennt seinen Job und wird während der Arbeitsphasen auf die branchenspezifischen Bedürfnisse spezialisiert.Das Unternehmen zahlt dafür eine Vergütung und die Studiengebühren, wenigstens anteilig. Wer sich für Medien und Marketing interessiert, der ist beim Work & Study-Programm der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing gut aufgehoben, für das die BAW Student und Unternehmen zusammenführt.

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