Traumjob Physiotherapeut
Den Strapazen von Hawaii kann entspannter entgegenschauen,
wer das richtige Team dabei hat. Da kommt der
Physiotherapeut Tim Großmann auf den Plan, der seit
März letzten Jahres die Profi -Triathlon-Equipe um Normann
Stadler betreut. Sein Arbeitsalltag? Müde Muskeln
munter machen. Auf Hawaii. Es hätte auch schlimmer
kommen können.
Wie sah Deine Ausbildung aus?
Während der Ausbildung durchläuft man alle medizinischen Abteilungen:
Von der Pädiatrie und Gynäkologie über die Neurologie
und inneren Medizin bis hin zur Chirurgie und Orthopädie. Die
Tage waren zweigeteilt in theoretische und praktische Anteile. Die
Praxis wurde in unterschiedlichen Kliniken absolviert. Mittlerweile
wird im 1. Ausbildungsjahr ausschließlich theoretisch unterrichtet.
Ich habe nach dreijähriger Ausbildung mit dem Staatsexamen abgeschlossen
– dennoch ist es mit dem Lernen nie vorbei: Bis heute
habe ich einige Zusatzausbildungen absolviert, da kommen über die
Jahre leicht ein paar hundert Unterrichtseinheiten hinzu. Diese Zusatzausbildungen
sind in unserem Beruf gang und gäbe und meist
kostenpfl ichtig, außer sie sind praxis- oder klinikintern.
Wie sieht so ein Tag auf Hawaii aus?
Frühstück um 6.30 Uhr, 7.00 Uhr ist Abfahrt zum Schwimmtraining.
Danach finden erste Behandlungen und Massageeinheiten statt. Bei
kleineren Verletzungen und zur Prävention werden funktionelle
Tape-Verbände angelegt. Nach einer weiteren Trainingseinheit werden
regenerative Maßnahmen angewandt, sprich ausgedehnte Massagen,
manual-therapeutische Techniken zur Gelenkentlastung und
der freien Versorgung der Beine, aber auch Eisbäder und Elektrostimulation.
Vor dem Abendessen findet meist noch eine Stretching-
Einheit statt und oft nutzen die Athleten meine Behandlungsliege
bis spät in die Nacht.
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Jeder mit mittlerem Bildungsabschluss oder Hauptschulabschluss plus abgeschlossener, mindestens zweijähriger Berufsausbildung ist zur Ausbildung
zugelassen.




