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Dienstleistung Fachkraft

Schutz und Sicherheit

Wenn sie da sind, wird alles gut. Fachkräfte für Schutz und Sicherheit sind die Retter in verzwickten Situationen. Das Berufsbild ist so vielfältig wie alles Wertvolle in unserem Leben, das beschützt oder bewacht werden muss. Die Arbeitsumgebungen sind entsprechend abwechslungsreich: Schutz- und Sicherheitsfachkräfte gibt es an Bahnsteigen und Flughäfen, in Kaufhäusern und Zügen, auf und unter den Straßen einer Stadt und hoch über den Dächern. Oberstes Gebot für SuS-Kräfte ist Gewaltprävention durch Kommunikation, keine Frage, aber im Notfall müssen Schutz- und Sicherheitsleute durchaus zugreifen können. Dafür müssen sie wissen, was erlaubt ist und was nicht. In der Ausbildung werden daher vor allem Einschätzungsvermögen und Rechtswissen geschult. Doch nicht jeder Tag ist aufregend. Als bestens bezahlte Bodyguards in schwarzen Anzügen mit Sonnenbrillen und Knopf im Ohr arbeiten die wenigsten von Anfang an, und eine ganze Nacht ein Bürogebäude zu bewachen kann sich durchaus ziehen.

Fachkraft für Schutz und Sicherheit

Der Ausbildungsberuf ist noch nicht einmal zehn Jahre alt und spiegelt den Bedarf unserer Gesellschaft wider. Es muss immer mehr bewacht und im schlimmsten Fall verteidigt werden. Ob in Bürogebäuden, Parkhäusern, Diskotheken, Hotels oder bei Werttransporten, Fachkräfte für Schutz und Sicherheit sind nie weit. Es ist aber kein lautes Krach-Bumm-Geschäft, sondern eher ein leises, hochkonzentriertes Beobachten aus dem Hintergrund heraus. Gerade in stressigen Situationen müssen SuS-Kräfte ruhig und bedacht bleiben - keiner darf einfach zuschlagen. Es ist vor allem ein Dienstleistungsberuf, in dem die Interessen des Auftraggebers und die Gesetze gewahrt werden müssen.

Wer kann’s werden:

Für die duale dreijährige Ausbildung benötigt man mindestens einen Hauptschulabschluss. Das Mindestalter beträgt 18 Jahre und die Azubis müssen körperlich fit sein. Ein behördliches Führungszeugnis ohne Eintrag und die Fähigkeit, auch in schwierigen Momenten ruhig zu bleiben, ist genauso wichtig wie ein Händchen für Technik und Menschen. Schutz- und Sicherheitsfachleute arbeiten meistens im Team und in Schichten. Je nach Ausbildungsstelle werden die Azubis im Objekt- und Anlagenschutz, Personenschutz, Werteschutz oder bei Veranstaltungen und Messen eingesetzt. Aber auch Streifendienst, Wachrundgänge, Fahrkartenkontrolle, Sprengstoffsuche, Gepäckkontrolle oder die Überwachung von technischen Anlagen sind Aufgaben von Schutz- und Sicherheitsfachkräften.

Das verdien ich mir:

Im ersten Ausbildungsjahr schwankt das monatliche Gehalt zwischen 385 und 491 Euro, im zweiten steigt es auf bis zu 578 Euro und im dritten Jahr werden bis zu 682 Euro pro Monat bezahlt. Allerdings gelten diese Beträge nicht für alle Betriebe und kleinere Unternehmen bezahlen möglicherweise weniger.

Aussicht:

Wer nach der Ausbildung weiter lernen möchte, kann einen Meister für Schutz und Sicherheit anhängen oder sich für ein Studium für die private Sicherheitsindustrie entscheiden. Universitäten und Fachhochschulen bieten beispielsweise den Studiengang Sicherheitsmanagement an. Alternativen wären der Abschluss Technischer Betriebswirt, Dipl.-Ingenieur (FH) für Sicherheitstechnik oder Rettungsingenieur. Ohne Zusatzqualifikation liegt das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung bei rund 1.700 Euro.

Servicekraft Schutz und Sicherheit

Servicekräfte für Schutz und Sicherheit werden innerhalb von zwei Jahren ausgebildet. In der dualen Ausbildung wird viel Wert auf die Schulfächer Physik, Wirtschaft und Deutsch gelegt. Aber auch Recht und Kommunikation sind wichtige Aspekte, da diese Ausbildung genauso wie die Fachkraft für Schutz und Sicherheit sehr viel mit Menschen, Kommunikation und Psychologie zu tun hat.

Wer kann’s werden:

Offiziell ist kein Schulabschluss vorgeschrieben, die meisten Azubis haben jedoch einen Hauptschulabschluss. Es muss ein behördliches Führungszeugnis ohne Eintrag vorgelegt werden und bei unter 18-Jährigen eine ärztliche Bescheinigung über eine Erstuntersuchung.

Das verdien ich mir:

Der Verdienst schwankt je nach Branche und Auftraggeber. In der Regel verdienen die Azubis im ersten Jahr zwischen 355 und 605 Euro, im zweiten Jahr bis zu 690 Euro.

So geht es weiter:

Nach der Ausbildung arbeiten viele Servicekräfte für Schutz und Sicherheit in der Objektbewachung, also im Wach- und Sicherheitsgewerbe oder in Serviceleitstellen. Alternativ kann eine Weiterbildung angehängt werden, wie etwa zum Wachleiter oder Personenschützer. Gute Chancen haben alle, die Zuverlässigkeit, Seriosität und Fachwissen miteinander verbinden können. Das gilt für viele Berufe, aber für Schutz und Sicherheit ganz besonders.jb

Mehr Infos
Berufsvideo: http://www.berufe.tv/BA/ausbildung/?filmID=1000175
Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung in Kiel: http://www.fhvd.de/
BFS - Bildungszentrum für Service und Dienstleistungen GmbH
http://www.bfs-net.de/
Berufefilm, Azubis bei der Deutschen Bahn : http://tinyurl.com/dxecj9d

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