Design muss sein - Mode, Kommunikation und Produkt
Mode, Kommunikation und ProduktModedesign
Welches fashion victim möchte nicht am Liebsten das ganze Leben dem Gestalten, Entwerfen und Entwickeln von Kleidung widmen? Doch nicht vergessen: Wirtschaftlichkeit und Machbarkeit der Entwürfe stehen genauso im Vordergrund wie das stete Abgleichen der eigenen Linie mit zeitgenössischen Bedürfnissen und Trends. Wenn derzeit das Schlagwort „organic fashion“ die Medien beherrscht, muss auch der Designer „green“ denken.
Professor Johann Stockhammer, Studiengangsleiter für Mode an der Hochschule Pforzheim, erklärt den ökologischen Ansatz im Modedesign: „Es gibt keine spezielle Ausbildung für Modedesign mit Schwerpunkt Eco/Öko. Ökologie spielt sich nicht im Designprozess ab, sondern in der Beschaffung: Bei Rohstoffen, Materialien, Ausrüstungen und Färbetechniken oder aber auch bezüglich Lohnarbeit, Transport-
kosten etc. Deswegen integrieren wir in unsere Lehre immer mehr das Bewusstsein für „ecofriendly“ Produkte.“
Wie kann man’s werden?
Der Titel „Modedesigner“ ist nicht geschützt. Es gibt bundesweit etwa 120 Schulen. Staatliche sowie teure private. Also: Gut angucken und auswählen. Für ein Studium braucht es die Fachhochschulreife oder ein von Kultusministerium oder Oberschulamt als gleichwertig anerkanntes Zeugnis. An einer Berufsfachschule reicht der mittlere Bildungsabschluss. Vor Ausbildungsbeginn muss eine Mappe mit selbst gefertigten Gestaltungsarbeiten eingereicht werden.
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