Das duale Studium: Praktiker im Hörsaal
Studieren? Gerne! Aber mit einem Unternehmen im Rücken. Da weiß man nach dem Diplom, wohin, kennt seinen Job und wird während der Arbeitsphasen auf die branchenspezifischen Bedürfnisse spezialisiert.Das Unternehmen zahlt dafür eine Vergütung und die Studiengebühren, wenigstens anteilig. Wer sich für Medien und Marketing interessiert, der ist beim Work & Study-Programm der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing gut aufgehoben, für das die BAW Student und Unternehmen zusammenführt. Und für Wirtschafts- und Technikbegeisterte bietet die Fachhochschule Erding mit den Unternehmen HOERBIGER (ab 2007), Hirschvogel Umformtechnik GmbH und K&L (ab 2008) ein dreijähriges Bachelor-Studium an. Im Unterricht trainieren die Studenten handelsspezifische, technische und betriebswirtschaftliche Inhalte wie Mechatronik, Umformtechnik, Teamentwicklung, Verhandlungstechniken, Projektmanagement oder Controlling. Sabine Salvamoser, 40, ist die Bereichsleiterin Personal beim Modehaus K&L. Das Unternehmen gehört mit 200 Auszubildenden in knapp 60 süddeutschen Filialen zu den größten Ausbildern in der deutschen Textilbranche. Sie erklärt, was sich K&L vom neuen Studiengang verspricht:
Was bringt das duale Studium Ihnen und den Studenten?
Wir sind ein großes, aber familiengeführtes Unternehmen. Uns ist wichtig, dass sich im Team Erfahrene und Neulinge mischen, um aus der gemeinsamen Arbeit mehr zu erreichen. Das klappt aus unserer Sicht besser, wenn man von vornherein mit dabei ist und nicht erst nach Abschluss eines Studiums die Theorie auch einmal anzuwenden lernt. Da profitieren dann alle Seiten davon und der Übergang vom Studium zum Beruf funktioniert viel reibungsloser. Unser Ziel ist es, mit dem Bachelor auch junge Leute zu erreichen, die unbedingt studieren wollen, aber eben in einem überschaubaren und praxisbezogenen Rahmen.
Wie kam es zur Kooperation mit Erding?
In Erding kommen auf einen Betreuer 25 Studenten und selbst am Wochenende können die Professoren über E-Mail oder Telefon erreicht werden. Dieses Betreuungsverhältnis hat uns überzeugt.
Weitere Informationen unter:
www.myfham.de und
www.baw-online.de




