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Willkommen bei der Frühjahrsausgabe von „Berufswahl – Mein Weg in die Zukunft“

Liebe Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen,

Sie stehen vor einer wichtigen Entscheidungen in Ihrem Leben – der Berufswahl. Die Entscheidung, welchen beruflichen Werdegang Sie einschlagen, können und wollen wir Ihnen nicht abnehmen. Wir möchten Ihnen Anregungen geben, wie Sie zu Ihrem „Traumberuf“ finden.

Alle Türen stehen offen

Carl Schroebler, Bestsellerautor

Wenn wir den Alltag richtig beobachten, können wir unsere Zukunft sehen, egal, ob sie zehn, zwanzig oder dreißig Jahre entfernt ist. Hokuspokus? Nein, überhaupt nicht. Jeder von uns kann es. Was wir brauchen, ist einfach eine neue Brille, und die setzt uns Einstein auf. Er sagte „Vorstellungskraft ist wichtiger als Wissen“. Genau das wenden wir an. Wir stellen uns vor, die ganze Welt sei nur für uns da. Jeder führt seinen Beruf nur aus, um uns zu zeigen, wie unsere Zukunft aussehen könnte, wenn wir uns für einen Beruf entscheiden.

Komische Karriere? - Komikerkarriere!

Es ist Fluch und Segen zugleich, Erkan Maria Moosleitner zu sein. Oder besser, gewesen zu sein. Der 38jährige Schauspieler John Friedmann weiß das, er hat den in deutsch-türkischem Sprachmix kalauernden Proll in Trainingsklamotten erfunden.

Für Dich und Mich - Soziale Berufe mit Herz, Hand und Zukunft

Kinderpfleger/in – Sozialpädagogische/r Assistent/in

Ohne sie würde in vielen Kinderkrippen und Kindergärten viel weniger laufen. Kinderpfleger sind die „rechte Hand“ des Erziehers. Spaß am Singen, Basteln und Vorlesen wäre nicht schlecht, immerhin wollen die Kiddies mehrere Stunden beschäftigt werden. Und natürlich sollte man Kinder mögen, sonst können die Tage arg lang werden.

Sich selbst erkennen - Wo stehe ich? Was möchte ich? Für was interessiere ich mich?

Manuela Stock Beraterin für akademische Berufe der Münchner Arbeitsagentur

Assessment Center werden nicht nur als Testverfahren zur Bewerberauswahl eingesetzt. Sie lassen sich auch zur eigenen Orientierung absolvieren. Und da heißt es Mitmachen! Denn sie helfen, sich selbst genauer kennen zu lernen und damit die nächste Bewerberrunde und das 
Arbeitsleben besser zu bewältigen.

Wenn Manuela Stock auf ihren Touren durch die Münchner Schulen die Schüler und Schülerinnen zu einem Assessment Center begrüßt, beginnt sie immer mit einer klaren Definition. „Sie sollen ja genau wissen, was auf sie zukommt“, schmunzelt die Beraterin für akademische Berufe der Münchner Arbeitsagentur. Und so erklärt sie den Schülern, was in einem Assessment Center passiert: „Ihr durchlauft zusammen verschiedene Aufgaben, müsst einen schriftlichen Test bestehen, eine Gruppendiskussion bestreiten, euch selbst präsentieren, ein Rollenspiel gestalten – wir beobachten das und erklären euch dann, was ihr gut gemacht habt, aber auch was ihr noch verbessern könnt.“

Heilende Hände

Gerade bei jungen Patienten unter 30 Jahren werden Naturheilkunde und Alternativmedizin immer beliebter. Überhaupt wird in Deutschland mehr ganzheitliche Behandlung gewünscht, nicht mehr nur das Bekämpfen von Symptomen. Ein solches Umdenken spiegelt sich auch in den Berufsbildern wider: Heilpraktiker haben an Renommee gewonnen, aber auch als Krankenpfleger zu arbeiten, bietet mehr Ansehen als vermutet. Abgesehen davon: Anderen Menschen helfen zu können, wenn‘s weh tut, ist wohl eine der befriedigendsten Aufgaben.

Tee, T-Shirts, Trainer: - Für Auszubildende im Handel ist Ware das einzig Wahre.

Ausbildungen im Groß- und Außenhandel:

Mehr als 15.000 Jugendliche, 6000 davon Mädchen, entscheiden sich Jahr für Jahr zur Ausbildung im Groß- und Außenhandel. Eigentlich müsste man davon ausgehen, dass daraus Berufstätige werden, die sich um Export- und Importgeschäfte kümmern und um den Verkauf ihrer Ware an Handel, Handwerk und Industrie. Aber seltsamerweise werden daraus auch gerne Fußballtrainer. Kein Witz: Friedhelm Funkel, Trainer von Hertha BSC, absolvierte seine Lehre zum Großhandelskaufmann in einem Elektrogeschäft und durchlief über Buchhaltung, Verkauf, Lager und Auslieferung sämtliche Abteilungen. Bundestrainer Joachim Löw ebenso. Aber vielleicht sollte man ihre Karrieren dennoch als untypisch erachten, denn eigentlich kommunizieren Groß- und Außenhandelskaufleute nicht mit Elfer-Teams in kurzen Hosen sondern mit Einzelhandelsfirmen, Gastgewerbe, regionalen Großhändlern und weiterverarbeitenden gewerblichen oder industriellen Betrieben. Aber der richtige Einkauf ist beim Groß- oder Außenhandelskaufmann mindestens genauso wichtig wie beim Aufstellen eines Teams: Es geht darum, die gewünschte Ware zu bekommen, in ausreichender Menge und zu wirtschaftlich kalkulierten Preisen. Liefertermine müssen eingehalten, Fristen gesetzt werden und der weltweite, stete Überblick des Markts nach den besten Lieferanten ist das A und O für eine rentable, innovative und funktionierende Mannschaft. Ähh, Gechäftsprozedur, wollten wir natürlich sagen.

Das programmieren wir spielend

Game-Designer / Spiele-Designer

Das klingt nach einem Traumberuf: Spiele entwickeln und zocken. Doch bis so ein Spiel perfekt auf Facebook, dem iPhone oder einer Konsole läuft, muss ein Game- Designer ganz schön viel Arbeit reinstecken. Man kann den Alltag eines Game-Designers mit dem eines Film-Regisseurs vergleichen. Der Game-Designer entwickelt und entwirft die Figuren und überlegt sich, in welcher Umgebung gespielt werden soll. Wer Spiele nicht mag, kann auch Lernsoftware und Förderprogramme für Kinder entwerfen. Doch egal was entworfen werden soll: Wichtig sind sehr gute Englisch Kenntnisse.

Das eigene Süppchen - Koch-Karriere

Magnus Scherr kocht nicht einfach. Er zelebriert. Um mit Kokoszucker, Curry und Sternanis zaubern zu lernen, hat er die ganze Welt bereist: Er verbrachte sein Commisjahr in Kanada, schmeckte Saucen in Australien ab, trainierte im 3 Hauben-Restaurant „The Quay“ in Sydney und war Küchenchef im thailändischen Patong. Heute kocht der ehemalige Lehrling von Fernsehcuisinier Martin Baudrexel wieder in München. Und erzählt in „Berufswahl - Mein Weg in die Zukunft“, worauf es in der Küche ankommt.

Forschenden Blickes

Naturwissenschaftler sind gefragt. Wer Lust hat, zu tüfteln, zu forschen, zu entdecken, sollte also nicht zögern und sich an den Hochschulen und in der Berufsberatung über naturwissenschaftliche Berufe schlau machen.

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